| der Organisatoren,
angemeldet. "Die meisten von ihnen sind Stammkunden. Die siehst du jedes
Jahr bei uns", sagt Dietmarund schätzt, dass 90 Prozent der Angereisten
in der Vergangenheit das Mini-Treffen auf dem Backsberg besuchten. Seit
Jahren hält sich die Anzahl der Teilnehmer konstant bei etwa 130 Personen.
Das Treffen schätzt die Szeen sehr. Nicht von ungefähr fahren
die Kleinwagentourer über 500 Kilometer um jedes Jahr am ersten Augustwochen- |
ende mit Gleichgesinnten
über die "sympatischen Macken" ihres Coopers zu reden. "Bei uns geht
es einfach locker und familiär zu", sagt Dietmar, selbst stolzer Besitzer
eines Minis und zweifacher Familienvater. Um die 60 Jahre waren die ältesten
Fahrer. Der jüngste Teilnehmer hieß Paul Kurowski, ein acht
Tage altes Baby aus Hamburg.
Was fasziniert einen Familienvater
an einem Mini Cooper, dem "Urvater des kompakten Motorraumes"? |
"Du spürst einfach
den Kontakt zur Straße", schwärmt Dietmar. Du spürst das
Fahren. Erst dann weißt du, was die Straße mit deinem Auto
macht." Die Fahrgeräusche sind jenseits
von 100 Stundenkilometer so laut, dass ein Gespräch mit dem Beifahrer
beinahe unmöglich erscheint.
Dietmar kennt sich aus. Er lenkt
seinen englischen Flitzer seit 15 Jahren über die Landstraße,
fuhr bislang mehr als 200.000 Kilometer |
davon 50.000 Kilometer
mit Anhänger. "Zahlreiche Besitzer fahren den Mini im Alltag", soder
Bremer. "Wer handwerklich geschickt, der kann vieles selber reparieren,
weil der Mini einfach aufgebaut ist", meint er. Minis haben aber auchihre
Tücken. Dietmar warnt: "Bei Aquaplaning Fuß vom Gas, sonst wird
der Mini zum Boot." Mini fahren wirke dennoch wie ein Virus, so Dietmar.
"Man muss ihn einfach lieben."
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