Pressemitteilung im Achimer Kurier vom 7. August 2000



 

"Man muss den Mini einfach lieben"
14. Mini Cooper-Treffen am Backsberg/Fans reisten aus ganz Deutschland und sogar aus England und Dänemark an
BACKSBERG(woe).In der Szeene grassiert ein Tipp. Fährt ein Mini über ein Fünf-Mark-Stück und du merkst, ob Kopf oder Zahl oben lag, erlebst du das richtige Cooper Fahrgefühl. Das erlebte am vergangenen Wochenende so mancher. Da reiste die große Familie der Mini Cooper-Freunde zum Stelldichein an den Backsberg. Mit Kind, Kanarienvogel und Hund zelteten oder übernachteten in Wohnwagen drei Tage lang die stolzen Besitzer des englischen Kleinwagen auf dem Backsberg. In den sogenannten"Benzingesprächen" trafen sich die Mini Cooper-Begeisterten zum Erfahrungsaustausch. Der 1. Bremer Mini Club hatte die Fangemeinde zum nunmehr 14. Treffen eingeladen. Und sie kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, die einen aus Aschaffenburg andere aus dem Ruhrgebiet und dem Oldenburger Land, wieder andere aus Lübeck und Hamburg. Einer reiste aus Dänemark an. Selbst ein Engländer tourte mit seinem Mini Cooper Richtung Backsberg. Bis zum Samstagabend hatten sich 93 Mini-Fahrer bei Dietmar Meißner, einer 

Erfahrungsaustausch am Backsberg: Die "Benzingespräche" drehten sich natürlich allesamt um den geliebten Mini. 
Aber auch für den "Nicht-Cooper-Fahrer" gab es am Wochenende eine Menge zu Bestaunen.
der Organisatoren, angemeldet. "Die meisten von ihnen sind Stammkunden. Die siehst du jedes Jahr bei uns", sagt Dietmarund schätzt, dass 90 Prozent der Angereisten in der Vergangenheit das Mini-Treffen auf dem Backsberg besuchten. Seit Jahren hält sich die Anzahl der Teilnehmer konstant bei etwa 130 Personen. Das Treffen schätzt die Szeen sehr. Nicht von ungefähr fahren die Kleinwagentourer über 500 Kilometer um jedes Jahr am ersten Augustwochen- ende mit Gleichgesinnten über die "sympatischen Macken" ihres Coopers zu reden. "Bei uns geht es einfach locker und familiär zu", sagt Dietmar, selbst stolzer Besitzer eines Minis und zweifacher Familienvater. Um die 60 Jahre waren die ältesten Fahrer. Der jüngste Teilnehmer hieß Paul Kurowski, ein acht Tage altes Baby aus Hamburg. 
Was fasziniert einen Familienvater an einem Mini Cooper, dem "Urvater des kompakten Motorraumes"? 
"Du spürst einfach den Kontakt zur Straße", schwärmt Dietmar. Du spürst das Fahren. Erst dann weißt du, was die Straße mit deinem Auto macht." Die Fahrgeräusche sind jenseits von 100 Stundenkilometer so laut, dass ein Gespräch mit dem Beifahrer beinahe unmöglich erscheint.
Dietmar kennt sich aus. Er lenkt seinen englischen Flitzer seit 15 Jahren über die Landstraße, fuhr bislang mehr als 200.000 Kilometer 
davon 50.000 Kilometer mit Anhänger. "Zahlreiche Besitzer fahren den Mini im Alltag", soder Bremer. "Wer handwerklich geschickt, der kann vieles selber reparieren, weil der Mini einfach aufgebaut ist", meint er. Minis haben aber auchihre Tücken. Dietmar warnt: "Bei Aquaplaning Fuß vom Gas, sonst wird der Mini zum Boot." Mini fahren wirke dennoch wie ein Virus, so Dietmar. "Man muss ihn einfach lieben."
 

 
HB-mini@gmx.de  1. Bremer Mini Club created by ronni